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Gewachsene Gastlichkeit und langjährige Tradition

Gastlichkeit und Tradition wird in Neufelden schon lange groß geschrieben.

Direkt an der Via Regia gelegen, war der Mühlviertler Ort Rast- und Handelsplatz für Salz und Leinen zugleich. Nicht nur die Pferde wurden hier gewechselt, auch die Händler erhielten reichlich Speis und Trank und fanden Erholung in komfortablen Quartieren. Bereits 1217 scheint Neufelden als Markt auf und fand im Jahr 1629 seine Bestätigung. Das Hotelgebäude wurde 1573 errichtet. Im Jahr 1919 geht die Gastwirtschaft in den Besitz der Familie Sammer über, die seitdem die Bewirtung von Generation zu Generation weiterführt. Behutsame Erweiterungen, Um- und Zubauten lassen die Geschichte des Hauses noch immer spüren und bringen traditionelles Flair und moderne Komponenten in harmonischen Einklang.

Die Sage vom versunkenen Schloss umgibt die Region: „Die Mühl wird einmal so gewaltig ansteigen, dass alle Häuser bis auf eines weggerissen werden”, soll ein Bettler prophezeit haben. Für den Ort Langenhalsen wird diese Prophezeiung im Jahr 1923 wahr. Nach der Überschwemmung muss der Ort der modernen Technik in der Talsenke unterhalb von Neufelden weichen. Unter dem Stausee von Neufelden schlummern noch heute die Reste des ehemaligen Ortes.


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